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  1. #1
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    Studium echt so anspruchsvoll und schwer

    Hallo,

    ich bin "nur" Azubi gewesen und habe mich allein schon wegen meinem Schulabschluss gegen ein Studium entschieden.
    Jetzt nach der Ausbildung frage ich mich, ob ich nicht doch irgendwie ein Studium in Zukunft angehen möchte.
    Zunächst möchte ich wissen ob man im Studium wirklich sich so krass anstrengen muss um einen guten Abschluss zu erlangen. Jeden Tag 2h lernen oder was?
    Das will ich natürlich nicht, aber so ein Abschluss wäre doch schon astrein.

    Also ist ein Studium ernsthaft mit so hohem Aufwand verbunden sodass man nurnoch am Lernen ist?

  2. Adsense
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  3. #2
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    Das kommt sicher darauf an, was du studierst. Bei Medizin oder Jura ist das Lernpensum sehr hoch. Ich habe beispielsweise Journalistik studiert und etwa 1-2 Monate vor den Prüfungen angefangen zu lernen. Erst ca. 1-2 Wochen vor der Prüfung habe ich angefangen, intensiv zu lernen, also mehrere Stunden am Tag. Wir hatten aber auch nur 3-4 Prüfungen pro Semester, das ist jetzt nicht so viel. Bei uns wurden halt auch Übungen und Projektarbeiten benotet, die wir im Lauf des Semesters gemacht haben und für die man dann zu Hause natürlich auch noch Zeit aufbringen musste. Du musstest in der Ausbildung für deine Klausuren und Prüfungen doch sicher auch lernen, oder? Ganz ohne lernen geht es eben nicht. Aber es ist zu bewältigen. Wie gesagt, es kommt auch sehr auf den Studiengang an, ob FH oder Uni etc.

  4. #3
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    Hallo,

    also ich finde im Studium muss man sich sehr anstrengen - auf alle Fälle. Aber es ist machbar. Hauptsache ist dass du dich 1. anstrengst und vor allem auch dass du eine Methode hast.

    Die Methode zum Lernen hinzukriegen ist sehr schwierig am Anfang vor allem und deswegen würde ich sagen, wenn du in der Versuchung kommst, im ersten Semester abzubrechen, mach das nicht. Es ist völlig normal erstmal überfordert zu sein.

    Dennoch würde ich Dir nicht abraten das zu machen. Es ist einfach nur super.

    LG

  5. #4
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    Das kommt auf den Studiengang an. Es gibt natürlich Studiengänge, die relativ einfach sind. Aber das kommt dann auch wieder auf deine persönlichen Fähigkeiten an, und dein Interessengebiet. Ganz pauschal kann man diese Frage nicht wirklich beantworten.

  6. #5
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    hi,
    ich finde auch das tsudieren sehr anstrgend ist und viel Zeit in anspruch nimmt. Klar kommt es darauf an, welches Fach man studieret aber genrell lässt sich sagen, dass es ansprichsvoller ist als es früher war!

  7. #6
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    Bei einem Studium solltest du, besonders in der Prüfungsphase, schon davon ausgehen dass du mind. 6-7h am Tag lernst.
    Oft bis in die Nacht hinein. Außerhalb der Prüfungszeiten ist es nicht so heftig.
    Ich selbst habe an einer FH studiert. Dort war der Aufwand nicht ganz so groß wie anscheinend an der Uni (Freunde haben dort studiert). Es kommt aber natürlich auch aufs Fach an.

  8. #7
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    Der Studiengang ist in der Tat entscheidend. Man kann mit Geisteswissenschaften z.B. sehr gut leben, auch nebenbei arbeiten gehen. Etwas tun muss man trotzdem, wenn es nicht will, wird man auch nicht die Abschlussarbeit durchstehen.

  9. #8
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    Hallo,

    das hängt von vielen Faktoren ab und man kann es nicht so pauschal sagen.

    Faktor 1, ist das natürlich das Studienfach, bei Jura und Medizin muss mehr gebüffelt werden als in anderen Fächern.
    Faktor 2, ist die Prüfungsordnung in den Fächern, also wie viel Seminare und Prüfungen es gibt.
    Faktor 3, dein eigenes Lernverhalten. Wenn man viel im Studium schlampert, dann muss man am Ende viel nachholen.

    Gruß

  10. #9
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    Ich möchte mal etwas grundsätzliches anmerken. Ein Studium soll einen ja auch von anderen Ausbildungen abheben. Es ist meiner Meinung nach schon noch etwas besonderes, wenn man ein Diplom in den Händen hält. Die derzeitigen Bachelor-Studiengänge sind, im Vergleich zu einem früheren Fachhochschul- oder Unidiplom, ein nichts. Wenn ich mich mit den Absolventen unterhalte, stelle ich fest, dass ein Büro- oder Industriekaufmann oft in allen Bereichen wesentlich besser ausgebildet ist. Ein Masterdiplom wäre für mich als Personalentscheider das absolute Minimum, wenn es darum geht, leitendes Personal einzustellen.

    Durch meine Arbeit in diversen Prüfungsgremien habe ich ständigen Kontakt zu Schulen und Ausbildungsbetrieben. In den 70ern war ein Abi mit der Note 1 ein absoluter Einzelfall, zu dem die örtl. Zeitung eingeladen wurde. Heute sieht es so aus, dass ca. 20% der Abiturienten im 1er Bereich abschliessen und man schon fast seine 3 bekommt, wenn man regelmässig zur Schule geht. Die Lehrer haben ein Problem, die Note 5 oder 6 zu geben, weil sie sich dann in ausufernden Berichten dazu äussern müssen.

    Soviel ich gehört habe, führt eine Uni in den neuen Bundesländern wieder das alte Diplom ein...Gott sei Dank!!!!!!!

  11. #10
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    Zitat Zitat von Norbert Wolf Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal etwas grundsätzliches anmerken. Ein Studium soll einen ja auch von anderen Ausbildungen abheben. Es ist meiner Meinung nach schon noch etwas besonderes, wenn man ein Diplom in den Händen hält. Die derzeitigen Bachelor-Studiengänge sind, im Vergleich zu einem früheren Fachhochschul- oder Unidiplom, ein nichts. Wenn ich mich mit den Absolventen unterhalte, stelle ich fest, dass ein Büro- oder Industriekaufmann oft in allen Bereichen wesentlich besser ausgebildet ist. Ein Masterdiplom wäre für mich als Personalentscheider das absolute Minimum, wenn es darum geht, leitendes Personal einzustellen.

    Durch meine Arbeit in diversen Prüfungsgremien habe ich ständigen Kontakt zu Schulen und Ausbildungsbetrieben. In den 70ern war ein Abi mit der Note 1 ein absoluter Einzelfall, zu dem die örtl. Zeitung eingeladen wurde. Heute sieht es so aus, dass ca. 20% der Abiturienten im 1er Bereich abschliessen und man schon fast seine 3 bekommt, wenn man regelmässig zur Schule geht. Die Lehrer haben ein Problem, die Note 5 oder 6 zu geben, weil sie sich dann in ausufernden Berichten dazu äussern müssen.

    Soviel ich gehört habe, führt eine Uni in den neuen Bundesländern wieder das alte Diplom ein...Gott sei Dank!!!!!!!
    Sehr geehrter Herr Wolf,

    ich verstehe Ihren / Deinen Ansatz, aber muss ehrlich sagen, dass ich es etwas unfair gegenüber den heutigen Studenten finde. Über das Bildungssystem zu diskutieren, sprengt jeden Rahmen. Aber die heutigen Studis haben ja einfach keine andere Möglichkeit wie die von Ihnen kritisierten Bachelor und Masterabschlüssen.
    Zudem sagen, Sie das ein Master das absolute "Minimum" sei...puhhh..das würde ja fast heißen, dass jeder Ihrer zukünftigen leitenden Personen einen Dr. / Prof haben muss? Und da muss ich sagen, das gab es früher auch schon, somit noch eine Stufe höher zu setzen wie aus "unserer" Zeit finde ich schon sehr hoch gegriffen.
    Sollten Sie allerdings bei Siemens oder Porsche Personalentscheidungen treffen hat sich das hier relativiert

    Gruß
    Michael

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